Chinchilla-Steckbrief

Systematik
Ordnung: Nagetiere (Rodentia)
Familie: Chinchillas (Chinchillidae)
Überfamilie: Chinchillaartige (Chinchilloidea)
Gattung: Chinchilla (Chinchilla)
Art: Kurzschwanz-Chinchilla (Chinchilla chinchilla)
Unterart: Kleine Kurzschwanz-Chinchilla (Chinchilla chinchilla boliviana)
Unterart: Königs-Chinchilla (Chinchilla chinchilla chinchilla )


Aussehen
Größe: 25-35 cm
Schwanzlänge: 15-20 cm
Gewicht: 400- 650 g
Alter: durchschnittlich 10 20 Jahre


Fortpflanzung
Geschlechtsreife: ab 4 Monaten
Tragezeit: 111 Tage
Wurfstärke: durchschnittlich 3 (Nestflüchter)
Säugedauer: ca. 7 Wochen


Sonstiges
Körpertemperatur: 37,5°C 39,5°C
Atemfrequenz: 80 120 Atemzüge/Min
Herzfrequenz: 200 240 Schläge/Min.




Die Heimat aller Chin-Arten liegt in den südamerikanischen Anden und Kordilleren. Sie zählen zu den sehr geselligen Tieren, die eine dämmerungs- und nachtaktive Lebensweise führen. Den Tag verbringen sie ruhend in steinigen Höhlen oder Felsspalten.
Allen gemeinsam sind der große Kopf und die breite Schnauzenpartie. Die großen Augen und Ohren weisen auf ihre Lebensweise in der Dunkelheit hin. Im Verhältnis zu ihren langen und starken Hinterläufen ist die Vorderhand mit den feingliedriegen und vierfingrigen Pfoten recht kurz. Typisch ist die biologisch einzigartige Struktur des Felles. Die nackten Fuß- und Handsohlen geben im steinigen Gelände sicheren Halt.

Der Sprung vom Pelzfarmtier zum niedlichen Haustier liegt erst wenige Jahre zurück und begann bei uns in Deutschland in den 70er Jahren. Im Laufe der noch kurzen Domestikation des Chins, blieb es nicht aus, dass sich Mutationen zu erkennen gaben.
Mutationen sind nichts anderes als Veränderungen in der Erbsubstanz und stellen für den Züchter eine große Herausvorderung dar. Von großem Intresse sind Farbmutationen, die sich im Erscheinungsbild durch Farbveränderungen im Fell zeigen. Richtige Chinchirassen gibt es demnach noch nicht, doch die Begeisterung für die Farbzucht hat schon einige verschiedene farbige Chinchillas hervorgebracht.
Als wohl erste Farbmutation wurden 1955 weiße Chins in Amerika geboren, und viele Züchter auf der ganzen Welt wollten die begehrte und sensationelle Neuzüchtung auch ihr eigen nennen. Heute dagegen sind Farbveränderungen keine Seltenheit mehr, denn neben dem wildfarbenen Standart gibt es schon viele Farben, die man erwerben kann.



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